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Neues Format: Bergstadtfest "light"

29. Mai 2020

Neuer Termin 3. bis 6. September – Konzept setzt Fokus auf Freiberger Unternehmen

Neues Format: Bergstadtfest "light"
Sollen sich in diesem Jahr noch stärker als sonst während des Bergstadfestes präsentieren können: Innenstadthändler und -gastronomen.

Erstmals seit 35 Jahren kann das Bergstadtfest nicht am letzten Juni-Wochenende stattfinden – aber es soll stattfinden, wenn auch in einem ganz anderen Format. Denn wegen der Corona-Pandemie sind Großveranstaltungen bis Ende August von der Bundesregierung untersagt. Jetzt wird das Stadtfest für den Ausweichtermin 3. bis 6. September vorbereitet, mit neuem Konzept: großzügiger, mit deutlich mehr Platz zum Flanieren in vorgeschriebenem Abstand. Und: Es wird eine Mischung aus Stadtfest und Nachtschicht, da diese ihre nächste Auflage erst 2021 erleben wird.

Das Hygienekonzept ist erstmals Grundlage für das gesamte Fest, bei dem der Fokus noch stärker als sonst auf lokale Händler und Gastronomen gerichtet sein wird. Vor allem Freibergs Innenstadthändler und Gastronomen sollen sich am gesamten Festwochenende vor ihren Geschäften und Restaurants präsentieren können. Für sie werden die Flaniermeilen Burgstraße, Petersstraße, Erbische Straße und Korngasse reserviert. Entgegen der Vorjahre werden hier keine fliegenden Händler oder externen gastronomischen Stände zugelassen. So soll viel Freiraum entstehen zum Geschäfte Entdecken und Einkaufen.

Auch auf den großen Bühnen sind freie Zeiträume für Gewerbetreibende und Vereine eingeplant. „Damit geben wir unseren ansässigen Unternehmen die Chance zu zeigen, was sie ausmacht“, lädt Anja Fiedler, Leiterin des Amtes für Kultur-Stadt-Marketing ein. Den Möglichkeiten seien dabei kaum Grenzen gesetzt: von Modenschauen, Interviews, Produktpräsentationen und –tests, Verkostungen bis hin zum eigenen Musikprogramm. „Wir unterstützen dabei selbstverständlich“, verspricht Fiedler. Händler sollten sich jetzt mit ihren Ideen und dafür benötigten Flächen bis Ende Juni anmelden:

Anmeldeformular für Freiberger Gewerbetreibende

„Wir brauchen dieses Fest dringend - als Anziehungsmagnet unserer Stadt sowie für unsere Händler, Hotels und Gastronomen“, betont Oberbürgermeister Sven Krüger. Die Stadt ist immer mit ihnen im Gespräch, um gemeinsam neue Aktionen zu entwickeln. Aber natürlich würde das Fest nicht nur für sie gemacht, „sondern auch für unsere Bürger. Solche Anlässe sind notwendig, um Mut zu machen, gemeinsam nach vorn zu schauen.“ Denn auch die Ausgaben für das Bergstadtfest sieht der Stadtchef „als Investition in die heimische Wirtschaft. Viele Betriebe profitieren davon, zahlen Steuern, beschäftigen Mitarbeiter und sorgen für regionalen Umsatz. Auch das stärkt die Kaufkraft sowie Handel und Gastronomie.“ Darum hofft Krüger, dass viele Freiberger dieses Fest mit gestalten.

Nachgefragt: Interview mit Anja Fiedler, Leiterin des Amtes für Kultur-Stadt-Marketing

Wie wollen Sie Freiberger Händler und Gastronomen ins Bergstadtfest einbinden?
Anja Fiedler: Noch stärker als sonst. Unsere Händler und Gastronomen haben bei unserem Fest schon immer Vorrang. Bevor wir andere Händler, Gastronomen oder Schausteller zu solchen Festen in unsere Stadt holen, fragen wir alle persönlich an, ob sie das Fest mitgestalten möchten. Wir warten also nicht, wir gehen aktiv auf sie zu. Erst dann kommen externe Bewerber mit ihren Ständen in Betracht.

Aber ein Stand vorm Geschäft, der bringt doch zusätzlich Kosten mit sich ...
Anja Fiedler: Das ist korrekt. Aber auch hier stehen die Einheimischen in großem Vorteil gegenüber anderen Anbietern. Manche müssen – je nach Standort - nur 20 Prozent der Standgebühr entrichten.
Das Fest sollte von Händlern und Gastronomen als Marketingmaßnahme verstanden werden. Es geht um Präsenz am Markt. Viele Gäste lassen sich inspirieren von der Freiberger Vielfalt für einen nächsten Besuch.
Auch auf die etablierte Zusammenarbeit mit unseren starken Medienpartnern wollen wir nicht verzichten. Sie bewerben das Fest und damit auch die touristischen Angebote der Silberstadt über mehrere Wochen hinweg in bekannten Radiosendern und Zeitungen - eine unbezahlbare Werbung. Sie ist eine Grundlage für unsere weitere positive touristische Entwicklung.

Warum ist überhaupt eine Standgebühr notwendig?
Anja Fiedler: Werbung, Aufbau, Medienverlegung (Strom, Wasser etc.), Sonderreinigung, Sicherheit usw. haben ihren Preis. Die Stadt Freiberg trägt davon den größten Teil.

In diesem Jahr ist ja nun alles anders. Was ändert sich beispielsweise für Händler und Gastronomen, wenn sie mitmachen beim Bergstadtfest 2020?
Anja Fiedler: Erstmals können sie sich kostenfrei auf den Bühnen präsentieren, es werden in den Flaniermeilen ausschließlich hiesige Unternehmen zugelassen, der Fokus wird klar auf lokale Händler und Gastronomen gerichtet sein.


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